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Macht euch ein dickes Kreuz im Kalender, den am Montag, den 30. Januar gibt es ab 9 Uhr bei Starticket Karten fürs wohl einzige Radiohead-Konzert in diesem Jahr in der Schweiz – es sei denn, es kommen noch ein paar Festival-Shows dazu.

Das Konzert der Engländer findet am Montag, den 09.07., im alten Steinbruch von St. Triphon im Kanton Waadt statt. Eine ganz besondere Atmosphäre und ein intimer Rahmen sind somit garantiert. Von uns werden sicher einige an den Rechnern sitzen und sich die Finger wund klicken. Seid ihr auch dabei?
Hier noch ein kleiner Live-Eindruck zum Einstimmen:
Foto von Michell Zappa, CC.
In der joiZone Politbattle zum Thema „Wohin mit der Armeewaffe?“ diskutierten Alan Sangines (SP) und Tina Kasper (JSVP) höchst intensiv über diese Frage.
Alan vertrat den Standpunkt, dass Dienstwaffen nicht in den öffentlichen-zivilen Raum gehören, augfrund der Sicherheitsgefahr. Tina beharrte darauf, dem Volk zu vertrauen und die Armeewaffen zuhause zu lagern.
“In meinem Kollegenkreis wird in Beziehungskrisen angedroht, sich mit der Armeewaffe umzubringen”.
Dies war ein Statement einer Frau in Armeeuniform, aufgenommen während einer Strassenumfrage von joiZone. Damit konfrontiert äusserten sich die zwei Debattierenden höchst unterschiedlich:
Alan Sangines, welcher für die Abgabe von Dienstwaffen ist, meinte: “Absolut einverstanden! Die Erfahrung zeigt auch, dass nicht nur damit gedroht wird, sondern auch damit gehandelt wird, sei das jetzt bei Mord oder Selbstmord. Es ist hinlänglich bekannt, wo mehr Waffen existieren, ist die Suizidrate höher!”
Tina Kasper, eine klare Befürworterin von der Lagerung von Armeewaffen Zuhause, sagte: “Wenn jemand eine Armeewaffe zuhause hat [und sich droht damit umzubringen] wird sich dieser auch wenn er keine Waffe besitzt umbringen! Und wenn eine Dienstwaffe als Druckmittel [in einer Beziehung] gebraucht wird, muss man sich vorher überlegen wen man heiratet oder mit wem man eine Beziehung eingeht! Und wir haben eine Polizei! Dann meldet man es [eine Bedrohung] der Polizei!”
Alle Statements zu dieser brisanten Aussagen findet ihr hier:
Eins steht fest, solche Missbräuche sind ziemlich beunruhigend! Was denkt ihr über die jeweiligen Aussagen? Sollte man die Abstimmung über die Abgabe von Armeewaffen wieder aufnehmen? Ist es sinnvoll, Armeewaffen ausserhalb des Zeughauses zuhause zu lagern? Habt ihr selber schon solche Erfahrungen gemacht? Sagt uns eure Meinung und diskutiert mit, schreibt eure Gedanken gleich hier in die Kommentare!
Gestern Abend ging ein langer Wahlkampf und ein fast ebenso langer Wahltag zu Ende. Wir versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Möchte man die Parteien in Gewinner und Verlierer einteilen, stehen auf der Gewinnerseite sicher die Grünliberale Partei GLP und die Bürgerlich-Demokratische Partei BDP. Die GLP zeichnet sich durch eine ökologisch verantwortungsvolle, aber dennoch wirtschaftsfreundliche Politik aus. Das hat sicher bei vielen jungen Wählern gezogen, denen “Grüne” Themen am Herzen liegen. Auch das Schlagwort “Fukushima-Effekt” viel gestern mehrfach.
Die BDP ist eine in Graubünden entstandene Abspaltung der SVP, die mittlerweile in 14 der 26 Kantonen der Schweiz zur Wahl antritt. Salopp gesagt vertritt die BDP abgeschwächte SVP-Positionen, sie steht also rechts von den Mitte-Parteien FDP und CVP, aber noch links von der SVP.
Womit wir bei den Verlierern wären: Die SVP hat es gestern nicht geschafft, sich als 30+%-Partei zu etablieren und bleibt damit deutlich unter den selbst gesteckten Zielen. “Schweizer stoppen Höhenflug der Rechten” titelte heute morgen auch der deutsche Spiegel Online. Gründe für das mässige Abschneiden der SVP sind laut Politologe Louis Perron die Tatsache, dass die SVP ihren eigenen Wahlkampf von 2007 kopiert hat und der Fakt, dass SVP-Übervater Christoph Blocher diesmal nur eine Nebenrolle gespielt hat.
Ebenfalls stark verloren hat die liberale FDP und die Grünen. Ihre beiden Parteivorsitzenden Fulvio Pelli und Ueli Leuenberger mussten lange um die Wiederwahl in den Nationalrat bangen. Die Grünen litten dabei sicher auch unter der Stärke der neuen GLP. Kein Thema in den meisten Medien war übrigens die Piraten-Partei, deren Vertreter Thomas Bruderer es immerhin bis ins Finale unseres Polit-Battles geschafft hatte.
Und wie haben die Jungpolitiker abgeschnitten? Erneut in den Nationalrat gewählt wurden die SVPler Lukas Reimann (hier zu Gast bei Knack) und Natalie Rickli, der FDPler Christian Wasserfallen (letzten Montag noch zu Gast bei Knack!), Bastien Girod von den Grünen (war auch schon bei Knack), Evi Allemann von der SP und Tiana Angelina Moser von den Grünliberalen. Neu dabei sind Mathias Reynard, Valérie Piller Carrard und Cedric Wermuth (ja, den hatte Knack auch schon!) von der SP, Martin Candinas von der CVP, Nadja Pieren von der SVP, Kathrin Bertschy von den Grünliberalen, und Andrea Caroni von der FDP.
Was ist euer Fazit der Wahlen? Seid ihr zufrieden mit dem Ausgang? Schreibt eure Meinung gleich hier in die Kommentare!