Kannst du eine Woche ohne Handy leben?
Update, 23. Oktober:
Aus und vorbei! Unsere freiwilligen Protagonisten haben ihre Handys wieder - wir wollen natürlich wissen in welchen Situationen sie richtig aufgeschmissen waren und was die positiven Effekte waren. Am Mittwoch, 24. Oktober werden wir über den Selbstversuch mit Gülsha, unseren anderen Handyverzichtern und einem Experten in JoiZone diskutieren.
Gülsha kriegt ihr Handy zurück:

Was war das erste, dass du gemacht hast, als du das Natel wieder erhalten hast? Daniele: Als erstes hani im Whatsapp mit de Kollege chattet:) und natürli all mini apps brucht z.B. spieli und so.
Kevin: Es angeschaltet und danach die Nachrichten beantwortet.
Bist du weniger, mehr oder gleich viel am Telefon wie davor?
Daniele: Am tag wo ichs becho han bini sehr viel am handy gsie aber sust denki das ich weniger am handy bin, oder halt nöd wenn ich mit kollege bin.
Kevin: Etwas weniger. Ich schaue nicht mehr so oft drauf. Lasse mich nicht mehr so ablenken.
Was ist dein Fazit aus dem Projekt?
Daniele: Ich hanns no spannend gfunde wie mer no mit anderne “mittel” as Ziel chunt. Ich würds immer wieder gern mache:)
Kevin: Eine suuper Erfahrung und die gewissheit, dass ich ohne Handy überlebe
Gülsha’s Feedback:
Update, 17. Oktober:
Wir haben nach der Halbzeit bei unseren Protagonisten mal nachgefragt: “Wie geht es euch ohne Natel?”
1. Frage: Warum hast du dich entschieden am Selbstversuch mitzumachen?
Michu: Absolut spontan, oder ausgedeutscht: Mit Bier fällt jede Entscheidung leichter… *hust*
Kevin: Ich habe mir überlegt, für was ich das Handy alles brauche. Ich bin zum schluss gekommen, dass es meistens nur zum Zeitung lesen ist und ein paar Sms. Da dachte ich mir, schauen wir mal, wie schwer es mir fällt. Will mir also auch etwas beweisen.
Daniele: Ehm… Ich bin ja sehr abhängig vom handy, das heisst, ich bin unterwegs viel auf Twitter, Facebook und Co. Und mit dem Selbstversuech hani mir welle bewiese das ich das au ohni schaff, also das ich nid zwingend ununterbroche online sie muss.
2. Frage: In welcher Situation hättest du dir dein Natel/Smartphone am meisten zurückgewünscht?
Michu: Direkt letzten Freitag als ich unterwegs nach Bern war und den Zug nahm, der über Langenthal / Burgdorf fährt, statt den direkten, so konnte ich niemandem sagen, dass ich unpünktlich eintreffen werde um an das Konzert zu gehen, wo wir hinwollten.
Kevin: Beim Zugfahren. Da ich nicht mehr sicher war welches Perron nun das richtige ist. Und als Unterhaltung mit Internet und Chatten.
Daniele: Am meiste hett ich mir mis Smartphone gwünnscht so am abig churz vorem schlafe no schnell luege was uf Twitter und Co. lauft, denn ohni hnedy weiss ich vo nix meh wen de pc abgschalte isch:(. Mis handy het mir au gfehlt wo ich im zug gsie bin z.B gad ufem heiweg am fritig vo Joiz zum mit de Kollege im Whartsapp chatte…
3. Frage: Hat sich deine Teilnahme am Projekt bisher eher positiv oder negativ ausgewirkt?
Michu: Hm, eher positiv, man ist entspannter… :)
Ich z.B hab mal wieder angefangen im Zug ein Buch zu lesen statt immer nur Angry Birds oder Temple Run zu zocken.. ;) Und man ist viel ruhiger, habe ich das Gefühl! :D
Kevin: Positiv. Ich denke garnicht viel dran und es stört mich auch nicht. Ich lese jetzt wieder mehr und im Zug rede ich mehr mit den leuten.
Daniele: D’teilnahm het sich bis etzt positiv usgwürkt, ich bin vill entspannter und chann mich au besser uf d’schuel konzentriere z.B. wenn ich husi mache oder wenn ich für tests lerne wirdi ni abglenkt und chann mich besser vorbereite und das het sich au bi mim letschte Test zeigt:)
Gülshas Feedback:
Update, 15. Oktober:
Die No Phone-Challenge ist im vollen Gange. Drei Protagonisten aus unserer Community haben sich dem Selbsttest gestellt und am Wochenende ihr Natel für eine Woche bei uns deponiert. Und auch Gülshas mobiles Kommunikationsgerät ist unter sicherem Verschluss.

V.L.n.R: Daniele, Gülsha & Michu (Nicht auf dem Bild: Kevin)
Wie es den vier ohne ihr Natel ergeht, werden wir Mitte Woche durch ein kurzes Update erfahren. Den ganzen Selbstversuch lösen wir in JoiZone am 24. Oktober 2012 auf!
Was würde dir ohne Telefon im Alltag am Schwierigsten fallen?
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Ex-Bundesrat Christoph Blocher forderte letzten Sonntag in einem Interview strengere Schulregeln für Eure Galaxies und iPhones. Er selbst relaxe Sonntags oft ohne Mobiltelefon, Zeitung und TV, um aus dem Alltagsstress auszubrechen. Jugendliche, so Blocher weiter, seien diesbezüglich oft suchtgefährdet.
Google Maps hat die gute alte Landkarte ersetzt, das Handy twittert mehr als die Vögel auf den Bäumen und Brettspiele sind zwar hip, aber auf dem Iphone zockt es sich doch einfach besser! Wir sind immer verbunden und können uns jederzeit bei Schwierigkeiten auf unserem Smartphone informieren. Wir wollen herausfinden, wie der moderne Mensch auch ohne sein wichtigstes Gadget bestehen kann.

Ha - das schreit nach einem Selbstversuch!
Deshalb stellt sich nun die Frage: Kannst DU ausbrechen aus deinem handyabhängigen Alltag? Kannst DU eine Woche abschalten und dein Leben sieben Tage lang ohne mobile, technische Hilfsmittel meistern? Joiz sucht Leute, die bereit sind eine Woche lang vom Freitag, 12. bis Freitag, 19. Oktober ihr Mobilephone bei uns zu deponieren.
Über deine Erfahrungen und Schwierigkeiten kannst du bei uns am 24. Oktober live bei JoiZone Digital erzählen! Und da auch wir es wissen wollen: Gülsha muss für uns kollektiv den Kopf hinhalten und ebenfalls eine Woche auf ihr Smartphone verzichten. Also sei dabei, wenn es heisst:
No Phone? CHALLENGE ACCEPTED!
Wenn du dich auf das Projekt mit uns einlassen willst und dich eine Woche lang von deinem Mobiltelefon lösen willst, kontaktier uns per Mail auf contest@joiz.ch mit dem Betreff: CHALLENGE ACCEPTED!
Was wäre für dich am Schwierigsten, wenn du eine Woche lang auf dein Mobilephone verzichten müsstest?


